Willkommen zu viert.
Ein paar Wochen vorher standen wir noch gemeinsam am See. Damals war das kleine Wunder noch im Bauch. Jetzt durfte ich die vier zuhause wieder besuchen.
Schon beim Hereinkommen war klar: Der große Bruder war zwar deutlich entspannter als beim Outdoorshooting, Fotos waren aber trotzdem nicht seine Lieblingsbeschäftigung.
Er kam immer mal wieder dazu, kuschelte kurz mit Mama oder schaute nach seinem kleinen Geschwisterchen. Im nächsten Moment flitzte er schon wieder durchs Haus, zeigte mir sein Zimmer oder war mit etwas ganz anderem beschäftigt. Und genau so war es richtig.
Während das Baby gestillt wurde oder friedlich in Mamas Armen lag, ergaben sich immer wieder kleine Momente, in denen plötzlich alle zusammen waren. Ganz ohne zu sagen: "Jetzt machen wir ein Familienfoto."
Als ich die Bilder später angeschaut habe, musste ich oft daran denken, was zwischen den einzelnen Aufnahmen eigentlich passiert ist. Dass der große Bruder gerade noch durchs Wohnzimmer gerannt war. Dass Papa ihn kurz eingefangen hat. Dass das Baby wieder Hunger hatte oder einfach nur auf Mamas Brust eingeschlafen ist.
Ich finde genau diese Momente erzählen viel mehr über diese Zeit als ein perfekt gestelltes Familienbild.
Denn so sieht das Leben mit einem Neugeborenen und einem Kleinkind eben aus. Es ist mal laut, mal leise. Für ein paar Minuten wird gekuschelt und im nächsten Moment rennt wieder jemand durchs Haus.
Und genau deshalb erinnert mich diese Galerie jedes Mal daran, wie sich die ersten Wochen als Familie wirklich anfühlen.
🤍 Vor dem Shooting
„Ich hoffe, unser Großer macht überhaupt mit.“
👦 Fotos standen an diesem Tag nicht an erster Stelle.
🤍 Und genau das durfte auch so sein.
✨ Denn die schönsten Momente entstehen oft genau dazwischen.
🏡 Ein paar Wochen später
Aus „Bald zu viert“ wurde „Willkommen zu viert“.
Ein neues Familienmitglied.
Ein großer Bruder, der seinen eigenen Kopf hat.
Und ganz viele kleine Momente, die diesen neuen Alltag erzählen.
Manchmal merkt man erst im Nachhinein, wie besonders diese Zeit eigentlich war. Wenn der Bauch längst verschwunden ist und aus der Vorfreude ein kleiner Mensch geworden ist.
Genau deshalb liebe ich es, Familien nicht nur einmal zu begleiten. Denn jede Geschichte entwickelt sich weiter und jedes Kapitel ist es wert, festgehalten zu werden.
Vielleicht schaut ihr euch diese Bilder in zehn oder zwanzig Jahren gemeinsam an. Genau dafür entstehen sie heute.