Zwischen Sand, Wasser und ganz viel Lachen.
Vor einem Jahr durfte ich die drei schon einmal kennenlernen. Damals war der kleine Mann gerade erst auf der Welt. Umso schöner war es, sie kurz vor seinem ersten Geburtstag wiederzusehen.
Vor unserem ersten Shooting hatten die beiden dieselben Gedanken wie viele Familien: „Was, wenn wir uns vor der Kamera unwohl fühlen oder einfach keine schönen Bilder entstehen?“
Deshalb starten wir nie einfach mit dem Fotografieren. Ich erkläre zuerst ganz in Ruhe, wie das Shooting abläuft, gebe euch kleine Ideen und begleite euch Schritt für Schritt. So müsst ihr nie überlegen, was ihr machen sollt und könnt euch ganz aufeinander konzentrieren.
Nach den ersten Minuten war das Eis gebrochen. Ich habe der kleinen Familie immer wieder kleine Impulse gegeben und sie so ins schönste Licht geführt. Dazwischen durfte aber einfach alles passieren. Der Kleine hat das Wasser für sich entdeckt, wurde getragen, gekuschelt, geplanscht und hat gemeinsam mit Mama und Papa die Umgebung erkundet.
Genau dort entstehen meine Lieblingsbilder. Nicht, weil jemand perfekt posiert, sondern weil echte Momente passieren und ich sie im richtigen Augenblick festhalten darf.
Als ich die Bilder später angesehen habe, musste ich immer wieder schmunzeln. So viel Nähe, so viel Leichtigkeit und ein kleiner Entdecker, der die Welt mit ganz großen Augen erlebt.
Dass die drei ein Jahr später direkt wieder vor meiner Kamera standen und mir ihr Vertrauen ein zweites Mal geschenkt haben, bedeutet mir unglaublich viel. Familien über Jahre begleiten zu dürfen und ihre Geschichte Stück für Stück mitzuerleben, ist für mich das Schönste an meinem Beruf.
✦ Vor dem Shooting
“Was wenn wir uns vor der Kamera unwohl fühlen oder einfach keine schönen Bilder entstehen?”
♥ Nach dem Shooting
“Irgendwann haben wir sogar vergessen, dass du da warst.”