Manchmal muss man einfach hinterherlaufen.
Die einzige Sorge vor diesem Shooting war eigentlich ganz einfach:
„Ich hoffe nur, dass mein Sohn überhaupt mitmacht.“
Als ich die Wohnung betrat, wurde schnell klar, dass dieser Vormittag ganz sicher nicht ruhig werden würde.
Mal zeigte er mir voller Stolz sein Zimmer, dann das nächste Spielzeug, kurz darauf rannte er schon wieder lachend durch die Wohnung. Wir spielten Fangen, bauten Höhlen, lasen Bücher, wuschen gemeinsam die Hände, backten Plätzchen und zwischendurch entdeckte er schon wieder etwas Neues. Irgendwann wollte er sogar, dass seine Mama kurz aus dem Zimmer geht, damit wir beide einfach weiterspielen konnten.
Genau das ist für mich eine Homestory.
Nicht Kinder dazu zu bringen, still zu sitzen oder in die Kamera zu lächeln. Sondern ihnen den Raum zu geben, einfach Kind zu sein.
Es gab an diesem Vormittag keinen Moment, in dem alles ruhig war. Und genau das war perfekt. Mal wurde gerannt, mal gekuschelt, dann wieder gebacken oder Bücher gelesen. So sieht das Leben mit einem Kleinkind eben aus. Warum sollte ich versuchen, etwas anderes daraus zu machen?
Als ich später die fertigen Bilder angesehen habe, musste ich immer wieder schmunzeln. Sie zeigen keinen perfekt inszenierten Tag. Sie zeigen einen kleinen Entdecker, der seine Welt mit leuchtenden Augen erlebt. Und eine Mama, die genau dort ist, wo sie am liebsten sein möchte: mittendrin.
Ein paar Tage später schrieb sie mir:
„Die Bilder sind super schön und authentisch geworden. Du hast Momente eingefangen, die uns in Situationen zeigen, von denen es bisher noch nie Fotos gab. Genau das war so schön – endlich einmal keine gestellten Bilder.“
🤍 Vor dem Shooting
🌿 Die einzige Sorge
„Ich hoffe nur, dass unser Sohn überhaupt mitmacht.“
🤍 Was geblieben ist
„Du hast Momente eingefangen, die uns in Situationen zeigen, von denen es bisher noch nie Fotos gab.“